Füllstandsanzeigen für Öltanks, Wasserbehälter und Zisternen können Hauseigentümern, Mietern, aber auch Industrie und Gewerbetreibenden viel Ärger ersparen. Wer kennt das nicht: Man denkt, dass der Öltank noch halb voll ist, aber plötzlich ist das Heizöl alle und es ist kalt im Haus. Oder man plant die Gartenbewässerung und bemerkt zu spät, dass Wassertank oder Zisterne leer sind. Das sind Szenarien, die man gerne vermeiden möchte.
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Füllstandsanzeigen für Öltanks, Wasserbehälter und Zisternen können Hauseigentümern, Mietern, aber auch Industrie und Gewerbetreibenden viel Ärger ersparen. Wer kennt das nicht: Man denkt, dass der Öltank noch halb voll ist, aber plötzlich ist das Heizöl alle und es ist kalt im Haus. Oder man plant die Gartenbewässerung und bemerkt zu spät, dass Wassertank oder Zisterne leer sind. Das sind Szenarien, die man gerne vermeiden möchte.
Klar könnte man den Füllstand regelmäßig mit einem Maßstab überprüfen, aber gerade bei einem Öltank ist das meist nicht so einfach. Der Betreiber muss in den Tankraum reinklettern und hinterher den Maßstab wieder vom Öl befreien.
Ist auf dem Tank oder Behälter eine Füllstandsanzeige installiert, reicht ein kurzer Blick darauf, und man ist im Bilde. Hierbei gibt es unterschiedliche Arten von Füllstandsanzeigen.
Digitale Füllstandsanzeige für Öltank und Zisterne
Um den Inhalt von Öl- oder Wassertanks digital zu überwachen, bietet GOK die SmartBox-Reihe an. Die SmartBox-Serie beinhaltet zum einen unterschiedliche Varianten der Anzeigegeräte und deren Funktionen; zum anderen die Wahlmöglichkeit aus verschiedenen Sonden beziehungsweise Sensoren. Nachfolgend stellen wir die grundsätzlichen Varianten kompakt vor.
Lokale Füllstandsanzeige
SmartBox 1, 2 und 3 zeigen den aktuellen Füllstand im Öltank oder den Wasserstand der Zisterne vor Ort an – und zwar in Litern, Zentimetern oder Volumenprozent. Während die SmartBox 1 „nur“ den Füllstand anzeigt, kann die SmartBox 2 zusätzlich Schaltfunktionen über zwei potenzialfreie Relais ausführen. Der Betreiber kann hier jeweils Grenzwerte definieren, bei denen das Relais schaltet und somit beispielsweise ein Magnetventil (nicht im Lieferumfang) ansteuern. Dadurch wird bei Unterschreiten eines bestimmten Füllstands die Entnahme auf einen anderen Tank umgeschaltet.
Die SmartBox 3 verfügt „nur“ über ein potenzialfreies Relais. Dafür bietet sie zusätzlich die Möglichkeit, das Über- oder Unterschreiten eines frei definierbaren Grenzwertes optisch (über eine LED) und akustisch (über einen Summer) am Gerät selbst zu signalisieren.
Die SmartBox MINI weist Parallelen zur SmartBox 1auf, ist aber batterie- und nicht netzbetrieben. Zudem ist der Anschluss einer Pegelsonde nicht möglich, denn die SmartBox MINI funktioniert nur in Verbindung mit einem Füllstandsanzeiger Typ FSA-E. Dennoch: Übersteigt die Füllhöhe des zu überwachenden Öl- oder Wassertanks die Grenze von 250 Zentimetern nicht, kann die SmartBox MINI die richtige Wahl sein.
Die SmartBox MINI kann Öltanks, aber auch Wassertanks und Zisternen überwachen. Praktisch: Ein Netzanschluss ist nicht notwendig, da das Gerät über Batterie betrieben wird.
Wer den Füllstand von Öltank oder Zisterne gerne smart „aus der Ferne“ überwachen möchte, kann bei GOK zwischen den Grundfunktionen GSM und NB-IoT wählen. Sowohl bei GSM als auch NB-IoT ist der Aufbau identisch zur lokalen Füllstandsanzeige: Eine Sonde misst den Füllstand und die SmartBox zeigt den aktuellen Wert an.
Die GSM-Variante leitet die gemessenen Daten nun weiter, zum Beispiel per SMS an ein mobiles Endgerät oder an die Onlineplattform www.smart-inspector.com. Dort werden die Daten aufbereitet und grafisch ausgegeben.
Auch die NB-IoT-Variante der SmartBox kann die Daten an www.smart-inspector.com übergeben, allerdings nicht via GSM, sondern eben via NB-IoT – einem Funkstandard, der bei der Vernetzung von Geräten im sogenannten Internet of Things zum Einsatz kommt.
Wassertanks oder Zisternen werden sowohl im Privaten als auch im Gewerbe immer beliebter – unter anderem aufgrund des Klimawandels. Füllstandsanzeiger von GOK helfen bei der Überwachung des Inhalts und des Verbrauchs.
Füllstandsanzeige im lokalen Netzwerk (LAN)
Die LAN-Version der SmartBox übergibt – wie der Name es bereits verrät – die gemessenen Füllstände des Öltanks oder Wasserbehälters dank integriertem LAN-Anschluss ans örtliche Netzwerk.
Nun können Betreiber mit jedem im Netzwerk registrierten Endgerät (z. B. Smartphone oder Tablet) Füllstand und definierte Anlageninformationen (Brennerstörung etc.) abfragen.
Füllstandsanzeige für bis zu 4 Tanks
Taucht im Produktnamen der Begriff „PRO“ auf, dann kann die SmartBox nicht nur einen sondern bis zu vier Tanks überwachen. Die Tanks können dann sogar unterschiedliche Formen haben und/oder mit unterschiedlichen Medien befüllt sein. Die PRO-Varianten finden Sie in dieser Infografik.
Bis zu vier Tanks gleichzeitig können die PRO-Varianten in der SmartBox-Serie überwachen und die aktuellen Füllstände anzeigen. Besonders smart ist die Möglichkeit der Datenweiterleitung an ein Online-Portal via GSM, LAN oder NB-IoT.
Analoge/mechanische Füllstandsanzeige für Öltank und Zisterne
GOK bietet drei unterschiedliche Varianten, um den Inhalt von Öltank oder Zisterne analog zu messen.
Hat der Öl- oder Wassertank eine freie Öffnung, bietet sich der Füllstandsanzeiger Typ FSA an. Dieser misst via Schwimmerprinzip den Füllstand. Eine aufgeschraubte Anzeige gibt dem Betreiber den aktuellen Füllstand in Zentimetern aus.
Existiert keine freie Öffnung am Tank, ist das Nachrüst-Set Tank-Spion eine Alternative. Neben dem mechanischen Füllstandsanzeiger sind alle Komponenten im Set vorhanden, um eine Tanköffnung herzustellen, den Schwimmer in den Tank einzubringen und den Tank auch wieder dicht zu verschließen.
Last but not least: Der Inhaltsfernanzeiger Typ IAP misst über ein pneumatisches Verfahren den aktuellen Füllstand im Tank und zeigt ihn auf einer Prozentskala an.
Der mechanische Füllstandsanzeiger Typ FSA zeigt direkt am Tank den aktuellen Füllstand an.
Füllstandsanzeige kaufen
Egal ob nun digital oder analog, mit oder ohne Fernübertragung, wenn Sie sich für eine Füllstandsanzeige von GOK interessieren, helfen wir Ihnen gerne weiter. Gerne können wir Ihnen auch einen Partnervertrieb vermitteln, der Sie umfassend berät oder Ihnen die Anlage einbaut.
Hinter den Beiträgen stehen Fachautoren aus den Bereichen Flüssiggas, Heizöl, flüssige Medien, Tankmanagement und Sicherheitstechnik, die ihr Wissen aus Produktmanagement, Entwicklung, technischer Kundenbetreuung, Schulung und Normungsarbeit einbringen.
Die Mitglieder des Redaktionsteams verfügen über langjährige Praxiserfahrung in der Planung, Anwendung und Weiterentwicklung technischer Lösungen für die sichere Versorgung mit Flüssiggas und flüssigen Brennstoffen. Mehrere Autoren engagieren sich in Fachgremien und Arbeitskreisen des DVGW, DVFG und der figawa sowie in nationalen und europäischen Normungsausschüssen. Zum Team gehören unter anderem Sachkundige nach G 607 und G 608, Befähigte Personen nach TRF sowie Experten, die an der Entwicklung und Bewertung technischer Regelwerke und Branchenstandards mitwirken.
Neben Informationen zu Produkten und Lösungen von GOK vermittelt die Redaktion insbesondere Wissen rund um Sicherheit, Vorschriften, Wartung, Betrieb und zukünftige Technologien im Bereich Flüssiggas und flüssige Medien.
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Dieser Blog will nicht dazu auffordern, dass Privatpersonen oder nicht befähigte Personen selbst in technische Anlagen eingreifen.
Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss sich eine befähigte Person um eine überwachungsbedürftige Anlage kümmern.
Eine befähigte Person ist, wer über speziell erforderliche Fachkenntnisse verfügt. Diese werden erworben durch eine Berufsausbildung, entsprechende Berufserfahrung oder eine zeitnahe berufliche Tätigkeit.