Die Heizwende wirft bei Immobilienbesitzern viele Fragen auf: Welche Energiequellen sind auch in Zukunft erlaubt? Wie lassen sich Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Verfügbarkeit kombinieren? Flüssiggas (Gemisch aus Propan- und Butangas) ist eine vielseitige Antwort, die sich sowohl für Wohnhäuser als auch für Gewerbeimmobilien bewährt hat. Mit neuen gesetzlichen Regelungen und der Möglichkeit, biogenes Flüssiggas einzusetzen, bleibt es eine starke Option – jetzt und langfristig.
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Die Heizwende wirft bei Immobilienbesitzern viele Fragen auf: Welche Energiequellen sind auch in Zukunft erlaubt? Wie lassen sich Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Verfügbarkeit kombinieren? Flüssiggas (Gemisch aus Propan- und Butangas) ist eine vielseitige Antwort, die sich sowohl für Wohnhäuser als auch für Gewerbeimmobilien bewährt hat. Mit neuen gesetzlichen Regelungen und der Möglichkeit, biogenes Flüssiggas einzusetzen, bleibt es eine starke Option – jetzt und langfristig.
Entscheidend: flexibel und verfügbar
Ein zentraler Vorteil von Flüssiggas ist seine Unabhängigkeit von festen Versorgungsnetzen. Besonders in ländlichen Regionen oder abgelegenen Gewerbegebieten, wo ein Anschluss an das Erdgasnetz oft nicht möglich ist, bietet Flüssiggas eine zuverlässige Lösung. Es kann in Tanks oder Flaschen gelagert und direkt vor Ort genutzt werden. Diese Flexibilität ermöglicht den Einsatz in vielfältigen Szenarien – von der Beheizung von Wohnhäusern über industrielle Anwendungen bis hin zu temporären Baustellenheizungen.
Warum Flüssiggas auch zukünftig eine wichtige Rolle spielt
Die gesetzlichen Grundlagen für die Nutzung von Flüssiggas hat der Gesetzgeber mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) aktualisiert. Wesentliche Punkte, die für die Zukunftssicherheit von Flüssiggas sprechen, sind:
Integration von erneuerbaren Energien: Flüssiggas-Heizungen dürfen weiterhin installiert werden, müssen jedoch ab 2029 einen Mindestanteil von 15 Prozent erneuerbarer Energie – wie biogenes Flüssiggas – einbinden. Bis 2040 steigt dieser Anteil auf 60 Prozent.
Ergänzung durch biogenes Flüssiggas: Bereits heute ist biogenes Flüssiggas auf dem Markt verfügbar. Dieses wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie organischen Reststoffen oder pflanzlichen Ölen gewonnen und kann in bestehenden Flüssiggas-Heizsystemen ohne technische Anpassungen verwendet werden. Das macht den Energieträger langfristig klimafreundlicher und nachhaltiger.
Verlässliche Übergangslösung: Flüssiggas erlaubt eine schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energien. Es bietet Immobilienbesitzern die Möglichkeit, ihre Systeme bereits jetzt zu modernisieren, ohne sie komplett austauschen zu müssen.
Umweltfreundlichkeit und Effizienz in der Praxis
Flüssiggas verbrennt sauberer als andere fossile Brennstoffe. Im Vergleich zu Heizöl entstehen etwa 15 Prozent weniger CO₂-Emissionen, und die Verbrennung erfolgt nahezu ohne Feinstaub oder Rußpartikel. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern verlängert auch die Lebensdauer von Heizgeräten, da dort weniger Rückstände verbleiben.
Darüber hinaus lassen sich Flüssiggas-Heizsysteme ideal mit erneuerbaren Energien kombinieren. Eine gängige Lösung ist die Verbindung mit Solarthermie zur Warmwasserbereitung oder Photovoltaik zur Unterstützung der Heizleistung.
Im Vergleich mit Heizöl ist Flüssiggas die bessere Form der Heizenergie. Flüssiggas verursacht ca. 15 Prozent weniger CO₂-Emissionen und verbrennt praktisch ohne Ausstoß von Feinstaub oder Rußpartikeln.
Flüssiggas als starke Lösung für die Heizwende
Flüssiggas überzeugt durch seine Vielseitigkeit, Umweltfreundlichkeit und zukunftsfähigen Einsatzmöglichkeiten. Dank klarer gesetzlicher Regelungen und der Verfügbarkeit von biogenem Flüssiggas bleibt es ein verlässlicher Energieträger, der die Anforderungen der Energiewende erfüllt. Immobilienbesitzer können mit Flüssiggas heute schon nachhaltig heizen und sich gleichzeitig flexibel auf künftige Entwicklungen einstellen.
Für weitere Informationen und Unterstützung bei der Auswahl des passenden Systems lohnt sich ein Besuch auf dem Heiz-Navigator des DVFG.
Flüssiggas vs. Erdgas
Leider trennen selbst die Medien nicht immer korrekt zwischen Flüssiggas (LPG) und verflüssigtem Erdgas (LNG). Häufig landet beides in einen Topf oder aus Unwissenheit ist pauschal die Rede von Flüssiggas, auch wenn eigentlich verflüssigtes Erdgas gemeint ist.
Während Erdgas zentral über ein Wärmenetz und Rohrleitungen zu den Verbrauchsgeräten wie Gas-Brennwertgeräten gelangt, ist Flüssiggas eine dezentrale Energieform. Flüssiggas lagert in Tanks oder Gasflaschen und gelangt von dort zu Gasthermen oder Gasherden.
Zur Klarstellung: Es gibt gravierende Unterschiede und dieser Beitrag behandelt Flüssiggas, in der Regel ein Gemisch aus den Gasen Propan und Butan, und im Englischen mit LPG abgekürzt. Diese Unterschiede und weitere Informationen fasst dieser Beitrag sehr gut zusammen: https://progas.de/fluessiggas-ratgeber/wissen/unterschied-erdgas-und-fluessiggas.
Hinter den Beiträgen stehen Fachautoren aus den Bereichen Flüssiggas, Heizöl, flüssige Medien, Tankmanagement und Sicherheitstechnik, die ihr Wissen aus Produktmanagement, Entwicklung, technischer Kundenbetreuung, Schulung und Normungsarbeit einbringen.
Die Mitglieder des Redaktionsteams verfügen über langjährige Praxiserfahrung in der Planung, Anwendung und Weiterentwicklung technischer Lösungen für die sichere Versorgung mit Flüssiggas und flüssigen Brennstoffen. Mehrere Autoren engagieren sich in Fachgremien und Arbeitskreisen des DVGW, DVFG und der figawa sowie in nationalen und europäischen Normungsausschüssen. Zum Team gehören unter anderem Sachkundige nach G 607 und G 608, Befähigte Personen nach TRF sowie Experten, die an der Entwicklung und Bewertung technischer Regelwerke und Branchenstandards mitwirken.
Neben Informationen zu Produkten und Lösungen von GOK vermittelt die Redaktion insbesondere Wissen rund um Sicherheit, Vorschriften, Wartung, Betrieb und zukünftige Technologien im Bereich Flüssiggas und flüssige Medien.
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Häufige Fragen zu Flüssiggas als Energiequelle
Flüssiggas ist unabhängig vom Erdgasnetz, flexibel lagerbar in Tanks oder Flaschen und eignet sich ideal für ländliche Regionen oder abgelegene Gewerbegebiete. Zudem lässt es sich vielseitig einsetzen – von der Heizung über Warmwasserbereitung bis hin zu Industrieanwendungen.
Durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist der Einsatz von Flüssiggas langfristig gesichert, sofern ein wachsender Anteil erneuerbarer Energien integriert wird. Bereits heute ist biogenes Flüssiggas marktreif und kann ohne technische Anpassungen verwendet werden.
Flüssiggas verursacht etwa 15 Prozent weniger CO₂-Emissionen als Heizöl und verbrennt nahezu ohne Feinstaub oder Rußpartikel. Das schont die Umwelt und verlängert die Lebensdauer von Heizsystemen.
Ja, Flüssiggas-Heizsysteme lassen sich gut mit Solarthermie oder Photovoltaik kombinieren, um beispielsweise die Warmwasserbereitung oder Heizunterstützung effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Flüssiggas ist ein Propan-Butan-Gemisch, das dezentral in Tanks oder Flaschen gelagert wird. Verflüssigtes Erdgas hingegen wird zentral über Leitungen verteilt. Die beiden Energieformen sind technisch und logistisch klar zu unterscheiden.
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Dieser Blog will nicht dazu auffordern, dass Privatpersonen oder nicht befähigte Personen selbst in technische Anlagen eingreifen.
Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss sich eine befähigte Person um eine überwachungsbedürftige Anlage kümmern.
Eine befähigte Person ist, wer über speziell erforderliche Fachkenntnisse verfügt. Diese werden erworben durch eine Berufsausbildung, entsprechende Berufserfahrung oder eine zeitnahe berufliche Tätigkeit.