Flüssiggasleitungen sind an sich immer mit höchster Präzision und absoluter Dichtheit zu verlegen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Leitungen im Erdreich verschwinden. Wie der Installateur zum Beispiel eine optimale Verbindung zwischen Hauseinführung und dem Druckregler am unterirdischen Gastank herstellt, zeigen wir in diesem Beitrag.
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Neues Haus, neues Glück – am besten noch mit Flüssiggas als Energieversorgung. Die Versorgungsanlage bestehend aus Tank, Druckregler und sonstigen Armaturen sowie der Rohrleitung ins Gebäude soll natürlich für viele Jahrzehnte ihren Dienst tun. Mit der richtigen Auswahl der Einzelteile und unter Beachtung der technischen Regeln kein Problem.
Erdverlegte Kunststoffrohrleitungen aus Polyethylen (PE) für Gas haben sich mittlerweile durchgesetzt und in puncto Kosten und Zuverlässigkeit andere Werkstoffe überholt. Damit die Verbindung zwischen dem Druckregler am Tank und der PE-Leitung dauerhaft ist, hat GOK die richtigen Lösungen parat. Übrigens egal, ob der Tank ober- oder unterirdisch ist.
Vorteil Verpressen
Es hat sich in der Zwischenzeit etabliert und bietet eine ganze Menge an Vorteilen: das Verpressen zur Verbindung einzelner Leitungselemente in Gasversorgungsleitungen. Die herausstechenden Vorteile sind sicherlich, dass sich das System sehr schnell und besonders einfach installieren lässt – speziell mit der neuen Geopress K-Serie.
Die grundsätzliche Anforderung ist in den meisten Fällen die gleiche: Der Installateur muss den direkt am Gastank installierten Druckregler mit der Hauseinführung an der Außenmauer des Wohngebäudes verbinden.
GOK hat unterschiedliche Versionen der Geopress K-Übergangsstücke im Programm: gerade, 45 sowie 90 Grad-Ausführung.
Verbindung Hauseinführung – Hauptleitung
Ausgangspunkt ist eben jene Hauseinführung mit integrierter Hauptabsperreinrichtung und einem Stückchen PE-Rohr in Durchmesser 32 mm auf der einen Seite. Um das kurze Stück Kunststoffrohr der Hauseinführung mit der Hauptleitung zu verbinden, braucht der Monteur ein Kupplungsstück.
Ist der Flüssiggastank unterirdisch, muss man bei der Verbindung ein paar Sachen beachten.
Keine Stützhülse notwendig
Vorteil dabei mit der neuen Geopress K-Serie: Beim Verpressen braucht es keinerlei Stützhülsen, wie zum Beispiel bei der Geopress G-Serie. Das Verbindersystem ist so konzipiert, dass es innenabdichtend ist ohne ein zusätzliches Dichtelement.
Wie es dann mit der Leitung weitergeht, hängt davon ab, wo der Tank steht: unterirdisch oder oberirdisch.
a) Tank unterirdisch
Schnell und einfach geht´s mit einem Set von GOK (siehe Bild). Das Set besteht aus einem Geopress K-Übergangsstück, das herstellerseitig bereits mit einem Kupferrohr verbunden ist. Trick dabei ist, dass dieses spezielle Übergangsstück durch die Ausführung für die „erdgedeckte“ Verpressung mit der PE-Leitung dient und gleichzeitig im Domschacht die Anbindung des Druckreglers mit einem flexiblen Edelstahl-Wellschlauch ermöglicht.
b) Tank oberirdisch
Um die Kunststoffleitung aus dem Erdreich zum oberirdisch stehenden Gastank zu führen, verwendet man das um 90 Grad abgewinkelte Geopress K-Übergangsstück. Das Ende des Kupferrohrs wird entsprechend den technischen Regeln beispielsweise über eine Kupferrohrleitung mit dem Druckregler verbunden.
Was nicht geht!
Oft diskutiert, aber nicht verwendbar sind sogenannte Übergangsstücke der Geopress K- und G-Serie auf Rohrgewinde. Grund ist, dass man diese bei Flüssiggas-Leitungsanlagen nicht unterirdisch einsetzen darf, sofern man die Technischen Regeln einhalten möchte.
G und/oder K
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die oben beschriebenen Verbindungen auch mit dem herkömmlichen Geopress G-System zu bewerkstelligen sind. Wer dieses System gegenüber dem neuen K-System bevorzugt, muss allerdings ein wenig mehr Zeit und Kosten einplanen.
Hinter den Beiträgen stehen Fachautoren aus den Bereichen Flüssiggas, Heizöl, flüssige Medien, Tankmanagement und Sicherheitstechnik, die ihr Wissen aus Produktmanagement, Entwicklung, technischer Kundenbetreuung, Schulung und Normungsarbeit einbringen.
Die Mitglieder des Redaktionsteams verfügen über langjährige Praxiserfahrung in der Planung, Anwendung und Weiterentwicklung technischer Lösungen für die sichere Versorgung mit Flüssiggas und flüssigen Brennstoffen. Mehrere Autoren engagieren sich in Fachgremien und Arbeitskreisen des DVGW, DVFG und der figawa sowie in nationalen und europäischen Normungsausschüssen. Zum Team gehören unter anderem Sachkundige nach G 607 und G 608, Befähigte Personen nach TRF sowie Experten, die an der Entwicklung und Bewertung technischer Regelwerke und Branchenstandards mitwirken.
Neben Informationen zu Produkten und Lösungen von GOK vermittelt die Redaktion insbesondere Wissen rund um Sicherheit, Vorschriften, Wartung, Betrieb und zukünftige Technologien im Bereich Flüssiggas und flüssige Medien.
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Dieser Blog will nicht dazu auffordern, dass Privatpersonen oder nicht befähigte Personen selbst in technische Anlagen eingreifen.
Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss sich eine befähigte Person um eine überwachungsbedürftige Anlage kümmern.
Eine befähigte Person ist, wer über speziell erforderliche Fachkenntnisse verfügt. Diese werden erworben durch eine Berufsausbildung, entsprechende Berufserfahrung oder eine zeitnahe berufliche Tätigkeit.