Wer die Gasanlage von Wohnmobil, Wohnwagen oder Kastenwagen auch während der Fahrt nutzen möchte oder die Gasflasche dauerhaft offen lassen will, braucht einen Crash-Sensor, Schlauchbruchsicherung…und einen Gasfilter?! Das gilt für die meisten Anlagen, nur nicht ganz für Caramatic SafeDrive.
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Wer die Gasanlage von Wohnmobil, Wohnwagen oder Kastenwagen auch während der Fahrt nutzen möchte oder die Gasflasche dauerhaft offen lassen will, braucht einen Crash-Sensor, Schlauchbruchsicherung…und einen Gasfilter?! Das gilt für die meisten Anlagen, nur nicht ganz für Caramatic SafeDrive.
Vorneweg: Den Crash-Sensor braucht es in jedem Fall auch bei Caramatic SafeDrive. Diese Sicherheitseinrichtung ist integraler Bestandteil des Systems SafeDrive. Aber da hören dann auch schon die Gemeinsamkeiten mit den am Markt gängigen Anlagen – so auch Caramatic DriveOne und DriveTwo von GOK – auf.
Die Schlauchbruchsicherung überwacht, wie der Name schon sagt, einen Gasschlauch. Bei den „herkömmlichen“ Anlagen ist die Sicherheitseinrichtung eine Einheit mit der Hochdruck-Schlauchleitung. Beides schließt der Camper direkt an die Gasflasche und verbindet das Ende mit dem Gasfilter bzw. der Gasdruckregelanlage.
Der in der Gasdruckregelanlage integrierte Crash-Sensor überwacht das nachfolgende Rohrleitungssystem bis zu den angeschlossenen Gasgeräten. So der Anlagenaufbau bei den bis 2024 bekannten Anlagen.
Neue Anlagenkonzeption
Der geänderte Anlagenaufbau ist auch der Grund, weshalb die Schlauchbruchsicherung nun überflüssig ist. Bei der Caramatic SafeDrive sitzt der Crash-Sensor immer direkt an der Gasflasche und überwacht somit das gesamte nachfolgende Leitungssystem – inklusive Schlauch- und Rohrleitung.
Oben im Bild der Anlagenaufbau von Caramatic SafeDrive: Der Druckminderer samt Crash-Sensor (im blauen Gehäuse) sitzt direkt an der Gasflasche. Unten im Bild der Aufbau mit einer an der Wand montierten Gasdruckregelanlage, Gasfiltern und den Schlauchbruchsicherungen direkt an der Gasflasche.
Warum der Gasfilter?
Bei den Anlagen DriveOne und DriveTwo (und den Vorgängermodellen für andere Hersteller) haben wir ölige Rückstände und Verschmutzungen im Inneren der Gasdruckregelanlagen gefunden. Das führte zu Fehlern in der Funktion oder gar zu Ausfällen.
Um diese Rückstände und Verschmutzungen von den Anlagen fernzuhalten, haben wir die Gasfilter entwickelt. Sie haben signifikant zur Verbesserung der Problemstellung beigetragen.
Warum kein Gasfilter bei SafeDrive?
Wie oben auch bei der Schlauchbruchsicherung erwähnt, ist die neue Anlagenkonzeption maßgeblich verantwortlich dafür, dass der Gasfilter nicht mehr gebraucht wird.
Den Druckregler direkt an die Gasflasche anzuschließen, ist ja quasi der Standard bei Flüssiggasanlagen. Über mehrere Jahrzehnte hinweg können wir auf Erfahrungswerte bei dieser Anlagenkonzeption zurückgreifen.
Und bei diesem Anlagenaufbau kam und kommt es nicht zu einem identischen Fehlerbild, wie das vormals bei den am Markt existenten Anlagen für die Gasversorgung während der Fahrt der Fall war.
Zusammenfassung
Wer Caramatic SafeDrive kauft oder schon eingebaut hat, kann auf Schlauchbruchsicherung und Gasfilter gänzlich verzichten. Das liegt in der neuen, aber eigentlich bekannten Anlagenkonzeption begründet. Da der Crash-Sensor samt Niederdruckregler direkt an die Gasflasche bzw. Gasflaschen montiert wird, ergeben sich diese – und weitere – Vorteile für Camper.
Hinter den Beiträgen stehen Fachautoren aus den Bereichen Flüssiggas, Heizöl, flüssige Medien, Tankmanagement und Sicherheitstechnik, die ihr Wissen aus Produktmanagement, Entwicklung, technischer Kundenbetreuung, Schulung und Normungsarbeit einbringen.
Die Mitglieder des Redaktionsteams verfügen über langjährige Praxiserfahrung in der Planung, Anwendung und Weiterentwicklung technischer Lösungen für die sichere Versorgung mit Flüssiggas und flüssigen Brennstoffen. Mehrere Autoren engagieren sich in Fachgremien und Arbeitskreisen des DVGW, DVFG und der figawa sowie in nationalen und europäischen Normungsausschüssen. Zum Team gehören unter anderem Sachkundige nach G 607 und G 608, Befähigte Personen nach TRF sowie Experten, die an der Entwicklung und Bewertung technischer Regelwerke und Branchenstandards mitwirken.
Neben Informationen zu Produkten und Lösungen von GOK vermittelt die Redaktion insbesondere Wissen rund um Sicherheit, Vorschriften, Wartung, Betrieb und zukünftige Technologien im Bereich Flüssiggas und flüssige Medien.
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Häufige Fragen zur Caramatic SafeDrive
Der Crash‑Sensor sitzt direkt am Flaschenventil, kombiniert mit dem Druckregler. Bei Erschütterungen oder Unfällen schließt er den Gasfluss und schützt so die gesamte nachfolgende Leitung.
Weil der Crash‑Sensor das komplette Leitungssystem überwacht – vom Flaschenkopf bis zu den Verbrauchsgeräten. Eine separate Schlauchbruchsicherung wäre redundant.
Der direkte Anschluss von Regler und Crash‑Sensor an die Flasche minimiert Verunreinigungen. Diese bewährte Anlagenkonzeption zeigt keine Probleme wie ölige Rückstände in Armaturen, sodass ein Gasfilter überflüssig ist.
Das spart Kosten, Gewicht und Platz im Flaschenkasten. Zudem wird die Montage deutlich einfacher und flexibler.
Ja. Der Crash‑Sensor ermöglicht den sicheren Betrieb der Gasgeräte, auch während der Fahrt, ohne dass die Flasche geschlossen werden muss.
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Dieser Blog will nicht dazu auffordern, dass Privatpersonen oder nicht befähigte Personen selbst in technische Anlagen eingreifen.
Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss sich eine befähigte Person um eine überwachungsbedürftige Anlage kümmern.
Eine befähigte Person ist, wer über speziell erforderliche Fachkenntnisse verfügt. Diese werden erworben durch eine Berufsausbildung, entsprechende Berufserfahrung oder eine zeitnahe berufliche Tätigkeit.