Wer einen Gastank am Wohnmobil bereits eingebaut hat oder sich nachrüsten lässt, braucht bestimmte Komponenten in der Gasanlage – vor allem eine Gasdruckregelanlage. In der Caramatic-Serie bietet GOK unter anderem eine Anlage zum Betrieb während der Fahrt und für den Betrieb im Stand. Alle Infos in diesem Beitrag.
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Ein bekanntes Problem für Camper: Die Gasflaschen sind ziemlich schnell leer und der Tauschprozess ist mühselig und hält von der Freizeit ab. Viele lassen daher einen fest installierten Gastank für das Wohnmobil nachrüsten. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Ein- oder Zweiflaschenanlagen benötigen solche Gastanks andere Komponenten in der Gasanlage – vor allem wenn man auch während der Fahrt heizen möchte.
Gastanks gibt es für Freizeitfahrzeuge in sehr vielen Ausführungen. Wynen Gas spricht beispielsweise auf seiner Website von bis zu 23 unterschiedlichen Größen zwischen 20 und 195 Litern Fassungsvermögen. Während die herkömmliche 11 Kilogramm-Gasflasche knapp 22 Liter fasst, sind es nominell beim größten Gastank 195 Liter; aufgrund des Füllstopps bei 80 Prozent passen allerdings maximal 156 Liter rein. Das ist aber immer noch mehr als das Siebenfache im Vergleich zur größten Gasflasche.
Großverbraucher oder Dauercamper?
Wer also sehr viel Gas auf seinen Urlauben braucht oder zum Beispiel Dauercamper ist, wird zumindest gedanklich schon das eine oder andere Mal mit einem Gastank beschäftigt haben. Oder hat sich gar schon einen Behälter fest installieren lassen.
Zum Betrieb solcher Gastanks braucht es nicht viel an Komponenten für die nachfolgende Gasanlage. Wie so oft, ist der Gasdruckregler bzw. die Gasdruckregelanlage das Wichtigste. Wer sich einen Gastank nachrüsten lässt, bekommt meist die Regelanlage aus unserer Caramatic-Serie direkt miteingebaut.
Wer als Camper gerne mal im Winter unterwegs ist oder gar als Dauercamper durchgeht, dem dürfte an einer sicheren und komfortablen Gasversorgung gelegen sein. Ein Gastank im Wohnmobil macht´s möglich – am besten mit Armaturen aus der Caramatic-Serie von GOK.
Wer die richtigen Komponenten fürs Heizen während der Fahrt hat, genießt einen besonderen Komfort. Nämlich den eines vorgeheizten Wohnraums bereits bei Ankunft auf dem Stellplatz.
Grundvoraussetzung für das Heizen während der Fahrt mit dem fest installierten Gastank ist ein Crash-Sensor als Bestandteil der Gasregelanlage. GOK bietet für diesen Einsatzzweck die Caramatic DriveOne in zwei Ausführungen (Bild) an: Einmal für die Ausrichtung der Gastank-Armaturenplatte im 90 Grad-Winkel und im Winkel von 105 Grad.
Die DriveOne wird eingangsseitig direkt mit dem Gastank verbunden und auf der Ausgangsseite mit der Rohrleitung. Mehr Komponenten für die Gasanlage braucht der Camper an sich nicht.
Standbetrieb
Wer die Gasanlage ausschließlich bei stehendem Fahrzeug in Betrieb hat, braucht keinen Crash-Sensor als Sicherheitseinrichtung. Daher muss auch auf die Ausrichtung der Gastank-Armaturenplatte keine Rücksicht genommen werden. Es genügt ein „Standard-Druckregler“, natürlich mit den passenden Anschlüssen.
GOK bietet zwei unterschiedliche Gasdruckregler für den Standbetrieb von Gasanlagen in Freizeitfahrzeugen mit Gastanks:
Ist in der Gasdruckregelanlage des Wohnmobils kein Crash-Sensor verbaut, dürfen Camper angeschlossene Gasgeräte über den fest installierten Gastank ausschließlich im Stand betreiben.
Fazit
GOK bietet passende Optionen für den Betrieb von Gastanks im Wohnmobil an – in Abhängigkeit von genauem Verwendungszweck und Betriebsdruck. Der Camper hat die Wahlmöglichkeit und sollte die Einbau- bzw. Betriebsparameter beachten. Wer mehr Infos benötigt, wird sicherlich gerne von unseren Fachhandelspartnern beraten oder schaut einfach mal auf unserer Info-Seite zur Caramatic-Serie vorbei.
Hinter den Beiträgen stehen Fachautoren aus den Bereichen Flüssiggas, Heizöl, flüssige Medien, Tankmanagement und Sicherheitstechnik, die ihr Wissen aus Produktmanagement, Entwicklung, technischer Kundenbetreuung, Schulung und Normungsarbeit einbringen.
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Dieser Blog will nicht dazu auffordern, dass Privatpersonen oder nicht befähigte Personen selbst in technische Anlagen eingreifen.
Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss sich eine befähigte Person um eine überwachungsbedürftige Anlage kümmern.
Eine befähigte Person ist, wer über speziell erforderliche Fachkenntnisse verfügt. Diese werden erworben durch eine Berufsausbildung, entsprechende Berufserfahrung oder eine zeitnahe berufliche Tätigkeit.