GOK bietet Schlauchleitungen aus Gummi und Kunststoff an. Wir erklären in diesem Beitrag, was die Unterschiede in der Handhabung und bei den Einsatzzwecken sind.
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GOK bietet Schlauchleitungen aus Gummi und Kunststoff an. Wir erklären in diesem Beitrag, was die Unterschiede in der Handhabung und bei den Einsatzzwecken sind.
Nach längerer Zeit werfen Sie einen Blick auf Ihren Gasschlauch und stellen fest: Er ist so beansprucht, porös oder schlichtweg alt, dass Sie ihn unbedingt austauschen müssen. Sie machen sich auf den Weg ins Fachgeschäft oder informieren sich im Internet. In den meisten Fällen haben Sie dann die Wahl zwischen einer Schlauchleitung aus Gummi oder Kunststoff. Welche ist nun die passende?
Die orangenen Schlauchleitungen für Propan und Butan aus Kunststoff sind, wie der Name bereits verrät, künstlich, also chemisch hergestellt. Grundwerkstoff der GOK-Schläuche ist Polyvinylchlorid (PVC). Neben der Dichtheit steht im Anforderungsprofil für Schlauchleitungen eine weitere wichtige Eigenschaft: Sie müssen flexibel und leicht zu biegen sein.
Um diese Eigenschaft bei einem Gasschlauch aus Kunststoff zu gewährleisten, sind sogenannte Weichmacher beigefügt. Sie machen den Werkstoff geschmeidiger, büßen aber einiges von ihrer Funktion ein, sobald die Temperaturen beispielsweise beim Camping oder beim Grillen mit Gas sinken. Bildhaft gesprochen: Die Schlauchleitungen aus Kunststoff werden bretthart und sind so biegsam wie ein Treppengeländer.
Diese Steifheit kann dazu führen, dass der Schlauch bei starker Biegung – zum Beispiel beim Anschließen eines Grills oder beim Tausch der Gasflasche – abgeknickt wird. Risse durch Sprödheit und im ungünstigsten Fall ein Abbrechen des Schlauches wären mögliche Folgen.
Anders der Schlauch aus Gummi. Seiner Rezeptur ist Kautschuk beigemengt – gewissermaßen ein natürlicher Weichmacher. Der Kautschukanteil sowie weitere synthetische Weichmacher sorgen dafür, dass die Schlauchleitung auch bei tiefsten Temperaturen flexibel und geschmeidig bleibt.
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Sie fragen sich, bis zu welchen Minustemperaturen das der Fall ist? Sagen wir es mal so: Bei diesen Temperaturen will keiner seine Zeit gerne im Freien verbringen und erst recht keinen Gasgrill anwerfen.
Fazit: Ein „besser“ oder „schlechter“ gibt es grundsätzlich nicht, denn beide Varianten erfüllen ihren Zweck und die Norm. Wer jedoch seinem Outdoor-Hobby auch im Spätherbst oder Winter nachgeht, sollte auf den Gasschlauch aus Gummi zurückgreifen. Er ist zwar leicht teurer in der Anschaffung, rechtfertigt aber den Mehrpreis mit den beschriebenen Vorteilen in puncto Handhabung.
Dieser Blog will nicht dazu auffordern, dass Privatpersonen oder nicht befähigte Personen selbst in technische Anlagen eingreifen.
Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss sich eine befähigte Person um eine überwachungsbedürftige Anlage kümmern.
Eine befähigte Person ist, wer über speziell erforderliche Fachkenntnisse verfügt. Diese werden erworben durch eine Berufsausbildung, entsprechende Berufserfahrung oder eine zeitnahe berufliche Tätigkeit.