Kann ich Druckregler von GOK auch für Erdgas verwenden?

Ungefähre Lesedauer: 1 Minuten

Oftmals herrscht die Meinung vor, dass man Druckregler/Druckminderer gleichermaßen sowohl für Flüssiggas als auch für Erdgas einsetzen kann. Wir sagen Ihnen, ob das für Druckregler von GOK gilt oder nicht.

Bei GOK-Druckreglern handelt es sich um „Druckregelgeräte[…] mit einem höchsten Ausgangsdruck bis einschließlich 4 bar und einem maximalen Durchfluss von 150 kg/h […] für Butan, Propan und deren Gemische“ – so der offizielle Arbeitstitel der DIN EN 16129:2013-08.

Dritte Gasfamilie

Diese europäische Norm definiert die Bau- und Betriebseigenschaften, die Sicherheitsanforderungen und die Prüfverfahren sowie die Kennzeichnung von unter anderem Druckreglern mit eben genannten Eigenschaften.

0129000_0201802_0515002_0524510
Auswahl an GOK-Druckreglern, die für die sogenannte dritte Gasfamilie zugelassen sind – Erdgas zählt nicht dazu.

Am Ende des zitierten Satzes ist die Besonderheit bereits erwähnt: Unsere Druckregler sind ausschließlich für Butan, Propan und deren Gemische ausgelegt und zugelassen. Im Allgemeinen fasst man diese Gase unter dem Sammelbegriff „Flüssiggas (LPG)“ zusammen. Sie gehören der dritten Gasfamilie an, wohingegen Erdgas zur zweiten Gasfamilie zählt.

GOK = Flüssiggas

Damit ist auch klar, dass Sie GOK-Druckregler ausschließlich für Flüssiggas- und nicht für Erdgasanlagen einsetzen können. Im Umkehrschluss können Sie sicher sein, dass wenn Sie eine Anlage mit Flüssiggas haben, Sie auf jeden Fall einen Druckregler von GOK einsetzen können. Egal ob das Flüssiggas aus Tank, Flasche oder Kartusche kommt, GOK hat sicherlich einen passenden Druckregler.

Auch interessant:  Gelten die Austauschfristen, auch wenn der Druckregler noch funktioniert?

Selbstverständlich müssen Sie noch einige wichtige Parameter beachten. Welche das unter anderem sind, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag: Welchen Druckregler benötige ich bei welcher Leistung?