Haben Gaszähler von GOK eine Eichung?

Ungefähre Lesedauer: 2 Minuten

Sie sind eingebaut in einer Vielzahl von Flüssiggasanlagen und erleichtern die Ermittlung von Verbräuchen sowie die Abrechnung selbiger: Gaszähler, auch Balgengaszähler genannt. Aber: Auch wenn bereits eine große Zahl an Zählern im Feld ist, erreicht uns häufig die Frage, ob die Gaszähler eine Eichung haben bzw. benötigen. Hier die Antwort.

Ein Haus oder eine Wohnung ist vermietet oder beispielsweise ein kleiner Imbiss verpachtet. Über den Flüssiggastank betreibt der Mieter zum Beispiel eine Gastherme oder einen Gasherd. Zu Abrechnungszwecken ist ein Gaszähler in der Flüssiggasanlage installiert, der genau zählt, wie viel Flüssiggas die angeschlossenen Geräte verbrauchen.

Verbrauch falsch – Abrechnung falsch

Aber: Was, wenn das Gerät nicht das tut, was er eigentlich exakt machen soll, nämlich Zählen? Die Verbräuche sind falsch, genauso wie die daraus resultierenden Abrechnungen. Und wenn´s ums Geld geht, hört der Spaß meist auf. Solche Ungereimtheiten bei den Verbräuchen können schnell mal juristische Nachspiele haben, wenn die betroffenen Parteien sich nicht so einigen können.

Wird der Gaszähler zu Abrechnungszwecken eingesetzt und ist nicht geeicht, kann das im ungünstigsten Fall unliebsame Folgen haben.
Wird der Gaszähler zu Abrechnungszwecken eingesetzt und ist nicht geeicht, kann das im ungünstigsten Fall unliebsame Folgen haben.
Quelle: Pixabay.com
Zertifizierte Zuverlässigkeit

Nicht zuletzt aufgrund solch potenziell fataler Folgen haben die durch GOK vertriebenen Balgengaszähler eine Eichung. Und zwar eine, die auch von offizieller Stelle bestätigt ist. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) bestätigt in einer Baumusterprüfbescheinigung, dass die Gaszähler den normierten Vorgaben entsprechen. Das gilt für alle, über GOK erhältlichen Ausführungen des Balgengaszählers.

Auch interessant:  Welche Anschlüsse und Verbindungen können in einer Flüssiggasanlage vorkommen?

Erlaubte Toleranzen beim Gaszähler

Nach der EN 1359 darf ein Zähler dieser Klasse bis zum Übergangsdurchfluss eine Abweichung von ± 6 Prozent aufweisen. Im Bereich zwischen Übergangs- und Maximaldurchfluss darf dieser Wert nur noch bei ± 3 Prozent liegen.

 

Wichtige Zusatzinfos