Wie unterscheiden sich SmartBox 1, 2 und 3?

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Alle drei Varianten der SmartBox® sind lokale Füllstandsanzeiger mit einigen Gemeinsamkeiten, allerdings auch mit Unterschieden. Einsatzort ist ein Tank, in dem flüssige Medien wie beispielsweise Heizöl, Diesel, Wasser (Zisterne), AdBlue®, Schmieröl oder Flüssigdünger gelagert werden.

SmartBox® 1
Füllstandsanzeiger SmartBox 1
Füllstandsanzeiger SmartBox 1

Die SmartBox® 1 ist eine rein lokale Füllstandsanzeige ohne Sonderfunktionen. Diese Variante gibt es in zwei unterschiedlichen Ausführungen: Der Betreiber hat die Wahl zwischen einem Gehäuse des Anzeigegeräts in Schutzart IP 30 oder IP 65. Eine Erläuterung, was der IP-Code ist, finden Sie am Ende des Beitrags.

SmartBox® 2

Kurzum hat die SmartBox® 2 die absolut identischen Funktionen wie auch die SmartBox® 1. Ausnahme: Auf der Platine der SmartBox® 2 befinden sich allerdings zusätzlich zwei potentialfreie Relais. In Abhängigkeit vom Füllstand kann der Betreiber Steuerfunktionen auslösen. Zum Beispiel lässt sich mit den Relais eine externe Warnlicht-Hupe oder eine Pumpe ansteuern. Die SmartBox® 2 ist ebenfalls in den Ausführungen IP 30 und IP 65 erhältlich.

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SmartBox® 3

Die Steuerfunktion per Relais hat die SmartBox® 3 ebenfalls, allerdings befindet sich im Gegensatz zur SmartBox® 2 nur ein potentialfreies Relais an Bord. Die Besonderheit an der SmartBox® 3 markiert der integrierte optische und akustische Alarm. Der Betreiber der Anlage kann einen Wert frei definieren. Wird dieser Füllstandswert über- oder unterschritten, aktiviert das eine eingebaute Signalhupe und ein Warnblinklicht auf der Oberseite der SmartBox® 3.

Komplettübersicht

Zusammenfassung SmartBox 1-2-3

Gemeinsamkeit

Bei allen drei Gerätevarianten können Sie auch noch im Nachhinein einen zusätzlichen Adapter integrieren. Dieser gibt die Füllstandswerte zum Beispiel an eine Gebäudeleittechnik weiter. Mehr Informationen finden Sie in diesem Beitrag: Welche Schnittstellen und Adapter gibt es für die SmartBox?

Was ist der IP-Code?

„IP“ steht für International Protection Code und bezeichnet den Grad des Schutzes der elektronischen Bauteile vor äußeren Einflüssen wie Fremdkörpern oder Wasser. Geräte mit der Schutzart IP 30 dürfen Sie lediglich geschützt im Gebäude anbringen, wohingegen mit IP 65 gekennzeichnete Geräte auch im Freien hängen dürfen.

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